Max Matter wurde 1941 in Aarau geboren. Den Einstieg in die Kunst findet er über den Maler Werner Holenstein, eine wichtige Figur in der damaligen Aargauer Kunstszene. 1967 gründen Matter und Christian Rothacher die Ateliergemeinschaft Ziegelrain, an der sich auch Markus Müller, Hugo Suter und Heiner Kielholz beteiligen. Max Matters Werk ist in seiner Anfangszeit stark vom künstlerischen Umfeld des Ziegelrains geprägt. Die Matterhornprojekte und die Serie Überbauung, entstanden zwischen 1968 und 1971, zeugen von seiner kritischen Haltung gegenüber zeitgenössischer Architektur und Zersiedelung.

Matters Arbeitsweise gleicht derjenigen eines utopischen Naturwissenschaftlers, wobei die Beziehungen zwischen Körper und Kosmos im Vordergrund stehen. Matter lebt und arbeitet weiterhin in Aarau, wo er 2009 mit dem Kunstpreis ausgezeichnet wurde.

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